Tips, Tricks und Hilfsmittel

Auch ohne Therapie könnt ihr einiges versuchen, um das Reißen einzudämmen.

In der Regel beginnt man damit, das Reißverhalten zu beobachten und zu dokumentieren. Ihr könnt dafür einen der Selbstbeobachtungsbögen verwenden, die unter Downloads zur Verfügung stehen oder euch einen eigenen anlegen.

Ziel dieser Selbstbeobachtung ist es einerseits, daß ihr euch eures Verhaltens bewußt werdet und das Reißen „wie in Trance“ abnimmt. Andererseits soll es euch helfen, die Auslöser zu erkennen.

Erst der zweite Schritt besteht im aktiven Bekämpfen des Drangs, bei dem euch die hier gesammelten Tips vielleicht helfen können:

Hände weg! vom Kopf
Einige Methoden, die Hände zu beschäftigen und die Haare zu schützen.

Spannung reduzieren
Viele von uns reißen, wenn sie besonders angespannt sind. Es kann also nicht schaden, die ein oder andere Entspannungsmethode zu lernen und Möglichkeiten zu erforschen, wie vorhandene Spannung haarverträglich abgebaut werden kann.

Stimulation
Die Haare, die ausgerissen werden sollen, durch die Finger zu ziehen, das Ausreißen selbst und alles, was wir danach mit dem Haar machen, stellt eine Stimulation dar. Wer mit dem Reißen aufhören will, muß sich andere Möglichkeiten der sensorischen Stimulation suchen.

Belohnungen
Wer eine gewisse Zeit reißfrei ist oder viel Mühe darauf verwendet hat, weniger zu reißen, darf und sollte sich belohnen. Eine Ideensammlung.