Belohnungen

Meiner Erfahrung nach ist es sehr wichtig, sich vor allem in der ersten Zeit häufiger zu belohnen. Mit länger andauernder Reißfreiheit sind Belohnungen als Motivation nicht mehr so wichtig. Wenn ihr aber bis dahin „mir selbst Gutes tun“ fest in euer Leben integriert habt, um so besser!

Die Häufigkeit und Art der Belohnung ist natürlich stark abhängig von den eigenen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten.
Es kann sich auf jeden Fall lohnen, sich ein paar Ziele und die dafür entsprechenden Belohnungen festzulegen, um über die schweren ersten Wochen der Reißfreiheit zu kommen.
Wichtig: Bei Rückfällen dürft ihr euch nicht bestrafen! Ihr sollt ja einen positiven und liebevollen Umgang mit euch selbst lernen und der Rückfall ist schon schlimm genug, auch ohne Strafe. Vielleicht gönnt ihr euch dann einen Trost?


Tägliche Belohnung:

Vielen hilft schon eine Kleinigkeit, z.B. einen Aufkleber/Smilie in den Kalender kleben/malen für jeden Tag, an dem nicht gerissen wurde.

Das eignet sich auch zur Selbstbeobachtung, wenn ihr nicht durchgängig reißfrei seid. So könnt ihr Tage, an denen ihr (besonders viel) gerissen habt, vielleicht mit besonders stressigen Situationen oder Zeiträumen in Verbindung bringen.

Wöchentliche Belohnung:

Monatliche Belohnung:

Das alles sind Vorschläge, die eure Kreativität anregen sollen, die für euch passenden Belohnungen zu finden. Ihr wißt am besten, was ihr mögt und wenn nicht, solltet ihr vieles ausprobieren!